Winterdienst

Der Winterdienst als Betriebskostenposition

Des öfteren bieten Hausmeisterservice den Winterdienst in Kombination mit der Gartenpflege an, denn wenn die Sonne scheint und es warm ist fällt kein Schnee. Umgekehrt ist es genauso, wenn es schneit muss kein Rasen gemäht, kein Unkraut gerupft und auch keine Hecke zurück geschnitten werden.

Daher kann man auf einigen Betriebskostenabrechnungen eine Kombination aus Gartenpflege & Winterdienst finden. Das ist auch problemlos möglich, denn die Umlage erfolgt bei beiden Position auf Basis der Wohnfläche, also in m².

Was darf nicht umgelegt werden?

Nicht umlegen darf der Vermieter allerdings die Kosten für Material wie Streusalz, Splitt, Granulat und Sand welches auf dem Bürgersteig, den zuwegen des Hauses oder in der Tiefgarageneinfahrt gestreut wird.

Regeln für den Winterdienst

Allgemeine Regeln, die Bundesweit gelten sind uns nicht bekannt. Jede Stadt beziehungsweise Gemeinde regelt den Winterdienst in einer Satzung. Alle wichtigen Informationen finden Sie entweder in dieser oder wie in Wiesbaden in der Strassenreinigungssatzung unter §8.

Die an der jeweiligen Stelle gemachten Angaben

  • Zeitraum – z.b. von 07:00 bis 22:00 Uhr
  • Breite auf Bürgersteigen und Wegen
  • Nutzung des Streugutes
sind natürlich zu beachten.

Haftung für den Winterdienst

Generell übernimmt der Grundstückseigentümer die Haftung für den Winterdienst. Sprich wenn hier etwas passiert wird als erstes an den oder die Grundstückseigentümer heran getreten. Wenn eine Eigentümergemeinschaft einen Hausmeister mit der Aufgabe betraut hat, dann hat dieser eine entsprechen Versicherung abgeschlossen die Ihn gegen etwaige Ansprüche absichert.

Winterdienst Kosten

Die Kosten für den Winterdienst sind schwer bis unmöglich pauschal zu benennen, denn oft werden Verträge nicht pauschal abgeschlossen, sondern nach Einsätzen. Dann spielt natürlich das Wetter eine große Rolle. Wenn es zwischen November und März nur an 2 Tagen schneit, dann fallen die Kosten relativ gering aus. Das Gegenteil tritt ein, wenn es im gleichen Zeitraum 40 Tage schneit. Genaue Informationen hierzu können Sie bei Ihrem Verwalter oder Vermieter erfahren.

Um Ihnen trotzdem eine Kalkulationsmöglichkeit zu geben, können Sie wie eingangs erwähnt den Betrag für die Gartenpflege ansetzen.

Laut Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes beträgt dieser je m² und Monat:

0,10 €